Ab sofort:
3 % Rabatt auf ALLES
wegen Steuersenkung!

FRAGEN UND HILFE
Kontaktformular

Warenkorb0Item(s)

Du hast keine Artikel in Deinem Warenkorb.

Product was successfully added to your shopping cart.

Swipe to the left

Und der Gewinner ist...!? Gerold's erster Boiliecup

Und der Gewinner ist...!? Gerold's erster Boiliecup
10. August 2020

Wie immer im Leben...

... liegen Glück und Pech nahe zusammen. Gerade beim Angeln erleben wir viele Niederlagen, Rückschläge und Schwierigkeiten. Wenn aus diesen dann letztlich doch Erfolg, eine besondere Situation oder einfach ein tolles Ergebnis wird, haben sich die Vorbereitungen, die Mühe und die Strapazen dann doch wieder gelohnt. Durchhaltevermögen, Dauerregen und ein Kopf-an-Kopf-Rennen - unser Teamer Gerold hat bei der Teilnahme an seinem ersten Boiliecup so einiges mitmachen müssen...

Was dabei alles so passiert ist schildert er uns im folgenden Bericht. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!


Boiliecup am Hausgewässer: Gerold musste so einiges mitmachen...

Gerold's erster Boiliecup: die wenigen trockenen Momente wurden zum Fotografieren genutzt...


Interner Boiliecup 2020

"In der Woche im Juni, in der ich zum ersten Mal an einem Boiliecup an meinem Hausgewässer teilnehmen wollte, verging kein Tag, an dem ich nicht auf meine Wetterapp blickte. Am Mittwoch vor dem Cup war ich noch für ein paar Stunden am Teich und beobachtete das Gewässer. Bis dahin war die Wettervorhersage vielversprechend. Wie es aber so oft der Fall ist, sollte sich das Wetter ausgerechnet einen Tag vor dem Wochenende komplett umstellen - Dauerregen war vorhergesagt. Dagegen kann man halt nichts machen, fürs Angeln sicher besser, als wenn Hochdruck und über 30 °C herrschen würden.


Es ging schon gut los: ich kam schon zur Platzauslosung zu spät...

Es ging schon gleich gut los: schon zur Platzauslosung kam ich - beruflich bedingt - zu spät...


Endlich Freitag - nur noch ein paar Stunden, um 13.00 Uhr war der Treffpunkt. Nachdem ich beruflich noch unterwegs war, schaffte ich es leider nicht pünktlich zur Platzverlosung anwesend zu sein. Schnell den Organisator angerufen und - zum Glück - jemand anderes konnte für mich ziehen. Später stellte sich heraus, dass Platz 3 gezogen wurde. Dieser liegt im breiteren und abwechslungsreicheren Sektor, klingt also vielversprechend. Ab 14.00 Uhr konnte man die Plätze beziehen. Ich kam auch hier wieder zu spät an, war aber pünktlich zum Startschuss um 15.00 Uhr zumindest mit meinem Camp fertig. Glücklicherweise, denn es begann pünktlich zu regnen. Zuerst legte ich zwei Futterplätze an, da dies nur von 15.00 – 16.00 Uhr erlaubt war.
Ich entschied mich, im schlammigen Teil des Teiches zu füttern, die andere Uferseite wollte ich nur mit Single Hookbaits befischen und aktive Karpfen anwerfen. Nach ein paar Würfen mit der Spomb erklang ein lauter Ton und meine Rakete verabschiedete sich in der Ferne. Die Schnur riss direkt am Clip, was eher untypisch war, aber shit happens. Schnell noch einen anderen Platz in Ufernähe ausgelotet und mit der Schleuder 1-2kg gedippte Partikel rausgebracht. Hierzu verwende ich gerne Soaks und Dips von der Lockstoff-Manufaktur, die ich mir je nach meinen Vorstellungen und den Bedingungen am Gewässer zusammenstellen kann.


Mit individuell gemischten Soaks wir der Spod-Mix noch attraktiver für die Karpfen.

Meinen Spod-Mix behandle ich gerne zusätzlich noch mit individuell angepassten Soaks um eine maximale Lockwirkung zu erhalten.


Da ich den Uferplatz erst in der Nacht befischen wollte, kam die erste Rute mittig in den Schlamm. Auch meine Boilies lege ich mindestens 24h zuvor in Soaks von der Lockstoff-Manufaktur ein. Vor dem Auswerfen umhülle ich diese zusätzlich auch noch gerne mit weiteren Stimulanzien, wie z.b. Amino Source, um die Attraktivität zusätzlich noch zu steigern. Auf der zweiten Rute kam ein Single Hookbait ohne jegliches Beifutter zum Einsatz. Hier wollte ich das andere Ufer beobachten und in ca. 100-110m springende Fische anwerfen.


Ein warmes Frühstück tat beim Dauerregen besonders gut...

Dauerregen, Verspätung, Pech: ein warmes Essen brachte die Motivation zurück...


Nachdem ich alles vorbereitet hatte und die Ruten scharf waren, zog ich mich erst einmal in das Zelt zurück. Hier verstaute ich soweit alles und machte es mir für die nächsten 2 Tage gemütlich. Da die Gemeinschaftshütte knapp 30m entfernt lag, beschloss ich dort ein Bier zu trinken und unterhielt mich eine Weile mit den anderen Teilnehmern, bis sich um ca. 17.00 Uhr mein Bissanzeiger das erste Mal meldete. Als ich die Rute aufnehmen wollte, verstummte er jedoch wieder. Ich wartete noch ein paar Minuten ab, holte dann aber die Rute ein. Zum Glück, denn das Vorfach war komplett verwickelt.
Gegen 18.00 Uhr lief auf einmal die andere Rute ab und ich konnte meinen ersten Karpfen bei diesem Cup fangen. Nachdem der erste Fisch sicher im Kescher war, sauste bereits die zweite Rute ab, einfach unglaublich! Bis dahin konnte nur ein weiterer Teilnehmer einen Karpfen fangen, der Rest blieb noch leer aus.


Schuppis wie dieser waren das Ziel meiner Taktik beim Boiliecup.

Der erste Karpfen des Cups - der Anfang war gemacht.



Fast gleichzeitig lief dieser Schuppi an der anderen Rute ab - wahnsinn!

Der erste Fisch war gerade im Kescher, da lief schon die nächste Rute ab!


Die erste Nacht verlief relativ ruhig, vor Mitternacht verlor ich leider noch einen Fisch, danach stieg ich auf den ufernahen Spot um. Hier hatte ich gegen 4 Uhr früh ein paar Piepser, vermutete jedoch Brassen am Platz. Also schnell nochmal neu beködert, ausgeworfen und wieder zurück ins Zelt.
Am nächsten Morgen ertönte ein Bissanzeiger während ich mich frisch machen wollte. Rute aufgenommen, Karpfen hing und konnte sicher gelandet werden, yes! Als ich den Fisch gerade versorgen wollte, heulte auch schon die zweite Rute los. Auch diesen Fisch konnte ich sicher landen. Generell nahmen die Bisse am gesamten Teich zu.


Dieser schöne Spiegler war ein guter Start in den zweiten Tag des Boiliecups.

Am nächsten Morgen das selbe Spiel: Biss an der ersten Rute...



Das selbe Spiel wie am Vortag: die Bisse kamen oft kurz hintereinander oder fast gleichzeitig.

... und wieder fast gleichzeitig an der zweiten Rute!


Bis auf die Bisse am Morgen blieben meine Bissanzeiger jedoch stumm. Ich warf zwar immer wieder sich zeigende Fische an und versuchte auf meinen Futterplätzen, einen Karpfen zu überlisten, aber es wollte nicht mehr sein. In der Zwischenzeit konnten meine Nachbarn relativ viele Bisse verzeichnen, bis sich am frühen Nachmittag endlich wieder eine Rute von mir meldete. Es war wieder ein schöner Schuppenkarpfen, den ich für mich verzeichnen konnte.


Die Wiegeschlingen waren permanet im Einsatz...

Die Wiegeschlingen waren permanent im Einsatz - phasenweise ging aber auch bei mir relativ wenig.


Zwischen 15 und 16 Uhr war wieder Füttern mit der Rakete angesagt. Hier nutzte ich die Zeit und so habe ich etwa 3-4kg gedippte Partikel auf einem zentralen Futterplatz verteilt. Etwas großflächiger habe ich etwa 1kg Boilies in meinem Sektor mittels Wurfrohr ausgebracht.
Es wurde bereits dunkel und die Fänge hielten sich allgemein in Grenzen. Aktuell herrschte ein Kopf-an-Kopf-Rennen und insgesamt waren vier Teilnehmer, inklusive mir, relativ knapp beisammen, was die Führung des Cups anging. Die Nacht brach herein und es war noch relativ still, bis auf den Regen der auf mein Zelt prasselte und immer nur für kurze Zeit aufhörte.

Doch nach Mitternacht schien es so, als hätte jemand einen Hebel umgelegt, da auf einmal überall der eine oder andere Bissanzeiger losheulte. Ich selbst konnte auch noch einen weiteren Karpfen fangen. Anschließend versuchte ich etwas zu schlafen, was jedoch nur für zwei Stunden möglich war. Danach konnte ich im 15-20 Minuten Takt Bisse verzeichnen. Bis in die Morgenstunden fing ich drei weitere Fische, verlor aber unglücklicherweise auch einen Fisch kurz nach dem Biss im Drill und bei einem anderen riss mir leider die Schnur.


Auch besondere Karpfen wie diesen Koi konnte ich während des Boiliecups fangen.

Dieser weiße Koi war einer der schönsten Fische, den ich während des Boiliecups überlisten konnte.


Relativ erschöpft saß ich auf meinem Sessel und trank in den Morgenstunden meinen ersten Kaffee und war eigentlich sehr glücklich über diese Nacht. Als ich mich wieder frisch machen wollte, sauste bereits die nächste Rute ab.
Am frühen Vormittag konnte ich meinen 10. und letzten Fisch bei dieser Veranstaltung über den Kescher ziehen.


In der zweiten Nacht kamen die Bissen im 15-20 Minuten Takt...

Im Dauerregen der zweiten Nacht kamen die Bisse im 20-Minuten Takt.


Zur Mittagszeit konnte man die Anspannung einiger Teilnehmer offensichtlich erkennen, auch bei mir, da ein einziger Fisch entscheidend sein konnte. Die Bisse blieben aber leider aus und um 15.00 Uhr ertönte der Schlusspfiff. Ich rechnete mir gute Chancen aus, obwohl es knapp werden würde.
Im Dauerregen alles zusammen gepackt und möglichst schnell im Bus verstaut, da die Sachen ohnehin alle zu Hause wieder aufgestellt und getrocknet werden mussten, war ich schon auf des Endergebnis des Cups gespannt.


Meine Taktik: viele Karpfen statt einzelne große Fische zu fangen.

Viele kleinere Karpfen statt wenige Große waren das Ziel meiner Taktik.


Danach ging es endlich zur Siegerehrung. Bei diesem internen Cup nahmen 12 Angler teil. Es wurden insgesamt 456,80kg Fisch in 48h gefangen. Ich konnte mit 94kg den Sieg ergattern, der zweite Platz lag jedoch nur 11kg und der dritte 17kg zurück.


Mit insgesamt 10 Fischen konnte ich mir den Sieg des Boiliecups sichern!

Der 10. und letzte Fisch brachte den Sieg - es war wirklich ein Kopf-an-Kopf-Rennen!


Meine Taktik war es von Anfang an, nicht zwingend große Fische zu fangen, sondern viele, da hier jeder Karpfen und letztlich das Gesamtgewicht zählt. Ich bin der Meinung, dass zwei Fische um die 10kg einfacher zu fangen sind, als ein schwerer, erfahrener Karpfen. Daher experimentierte ich nicht viel, hielt alles so einfach wie möglich und habe meine Futtertaktik so gewählt, dass sich die Fische schnell am Platz einfinden, jedoch nicht langfristig, da die Zeit dafür einfach zu knapp war. Mein Vorgehen ging auf, obwohl ich auch sagen muss, dass ich über die Hälfte der Bisse auf meine Single Hook Variante verzeichnen konnte.


Futterplatz und Single Hookbait: wichtig ist, das Gewässer zu beobachten und sich an die Situation anzupassen!

Futterplatz und Single Hookbait - meine Taktik möglichst viele, dafür aber kleinere Karpfen zu fangen hat bestens funktioniert.


Ich freue mich über den Sieg natürlich sehr, da es eine Art Bestätigung ist, dass man etwas richtig macht. Zum Abschluss kann ich nur sagen:
Behaltet das Wasser immer im Auge und versucht aktive Fische anzuwerfen, ihr werdet dafür belohnt.
Euer Gerold
."

Auch wir gratulieren Gerold ganz herzlich zum Sieg und freuen uns sehr mit ihm! Herzlichen Glückwunsch!


Kennst Du schon unser Amino Source? Ideal zur Herstellung von Boilies, aber auch sehr gut zum Nachbehandeln Deines Futters. Die extra Portion an freien Aminosäuren für den Karpfen!

Hier kannst Du Dir außerdem Deinen individuellen Dip, Soak, Liquid, Bait Smoke oder auch Jellyfish Powder Dip aus natürlichen Zutaten zusammenstellen - nach Deinen Vorgaben, angepasst an Deine Boilies, Dein Gewässer und die Vorlieben der Karpfen darin!

Du willst auch natürlichen Zutaten, hochattraktiven Lockstoffen und wissenschaftlich bestätigte Lockstoffe verwenden und mehr fangen? Dann findest Du bei uns bestimmt das Richtige!

Kategorie: Team